Derek - Film
Tilda Swinton beginnt ihren „Letter To An Angel“ vorzulesen, einen eindringlichen und verführerischen Text, geschrieben 2002. Zu diesem Zeitpunkt war Jarman, einer der meistgeliebten und originellsten Künstler Großbritanniens, bereits 8 Jahre tot. Ein aufrichtiges und bislang nicht veröffentlichtes Interview, 1991 gedreht mit einem schon von der tödlichen Krankheit gezeichneten Jarman, ist das Herz dieses Films. Der Brief und das Interview sind verwoben mit kaum bekannten Super-8-Filmen des Künstlers und seiner Eltern, Archivmaterial, Ausschnitten aus den Spielfilmen, Popvideos, privaten Aufnahmen und neuen Bildern: Tilda in Dungeness und London, Isaac Julien im Jarman-Archiv. Über diese drei Stränge treffen wir Derek, den Renaissancemenschen. Den Künstler, Maler, Autor, Aktivisten, Gärtner und – vor allem – Filmemacher. Wir lernen seine Eltern kennen und hören Geschichten aus seiner Kindheit und frühen Jugend, erhalten Hinweise auf seine spätere Karriere durch seinen frühen Umgang mit Leuten wie David Hockney und Patrick Proctor in den Prä- Punk-60s. Nach dem Umzug zur Londoner Bankside produzierte er die selten gezeigten Bankside Studio Filme, ein Skizzenbuch über sein Atelierleben und die schrägen Menschen, mit denen er zusammen arbeitete – und natürlich über die wilden Partys mit Ken Russell und Tennessee Williams. Russell war es auch, der Jarman den ersten Job als Film-Ausstatter verschaffte. Bald darauf entdeckte er das Super-8-Format und dann ging alles ganz schnell.
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Tilda Swinton beginnt ihren „Letter To An Angel“ vorzulesen, einen eindringlichen und verführerischen Text, geschrieben 2002. Zu diesem Zeitpunkt war Jarman, einer der meistgeliebten und originellsten Künstler Großbritanniens, bereits 8 Jahre tot. Ein aufrichtiges und bislang nicht veröffentlichtes Interview, 1991 gedreht mit einem schon von der tödlichen Krankheit gezeichneten Jarman, ist das Herz dieses Films. Der Brief und das Interview sind verwoben mit kaum bekannten Super-8-Filmen des Künstlers und seiner Eltern, Archivmaterial, Ausschnitten aus den Spielfilmen, Popvideos, privaten Aufnahmen und neuen Bildern: Tilda in Dungeness und London, Isaac Julien im Jarman-Archiv. Über diese drei Stränge treffen wir Derek, den Renaissancemenschen. Den Künstler, Maler, Autor, Aktivisten, Gärtner und – vor allem – Filmemacher. Wir lernen seine Eltern kennen und hören Geschichten aus seiner Kindheit und frühen Jugend, erhalten Hinweise auf seine spätere Karriere durch seinen frühen Umgang mit Leuten wie David Hockney und Patrick Proctor in den Prä- Punk-60s. Nach dem Umzug zur Londoner Bankside produzierte er die selten gezeigten Bankside Studio Filme, ein Skizzenbuch über sein Atelierleben und die schrägen Menschen, mit denen er zusammen arbeitete – und natürlich über die wilden Partys mit Ken Russell und Tennessee Williams. Russell war es auch, der Jarman den ersten Job als Film-Ausstatter verschaffte. Bald darauf entdeckte er das Super-8-Format und dann ging alles ganz schnell.









