 Petja und Kiril melden sich - gerade 18 Jahre alt - freiwillig zum Einsatz an der tschetschenischen Front. Die Krankenschwester Katja arbeitet in einem Lazarett im Kriegsgebiet. Keiner von ihnen kehrt zurück, wie er ging. An Leib und Seele verkrüppelt, allein gelassen mit ihren Erfahrungen von Verstümmelungen, Folter und Tod. Über einen Zeitraum von drei Jahren beobachten Johann Feindt und Tamara Trampe wie die Heimgekehrten versuchen, sich in einer Gesellschaft wieder zurechtzufinden, die den Krieg verdrängt. Einzig im Komitee der Soldatenmütter Russlands finden sie und die hilflosen Eltern noch Ansprechpartner und Gleichgesinnte. Seit zehn Jahren herrscht Krieg in Tschetschenien. Ein schmutziger, sinnloser Krieg. Ein Krieg des verletzten russischen Reiches. Die politischen Machthaber sind froh, dass der Krieg zuletzt ein neues Etikett bekommen hat: Kampf gegen den Terrorismus. Das klingt gerecht und kommt international besser an.
| Titel | Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien |
| Originaltitel | Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien |
| Genre | Dokumentarfilm |
| Produktionsland | Deutschland |
| Produktionsjahr | 2005 |
| Kinostart-Datum | 24.11.2005 |
| FSK | Freigegeben ab 12 Jahren |
| Regie | Johann Feindt, Tamara Trampe |
| Stimme | Matthias Schweighöfer, Tamara Trampe |
| Produzent(en) | Thomas Kufus |
| Verleih | Piffl Medien GmbH |
| Buch/Drehbuch | Johann Feindt, Tamara Trampe |
| Kamera | Johann Feindt |
| Schnitt | Stephan Krumbiegel |
| Ton | Dirk Jacob, Paul Oberle, Martin Steyer |
|