 „Geh zum Teufel, Jonny Gossamer“, empfahl sie mir. Ihr nahtloses Kleid saß wie angegossen. Aber beim Gießen schien sie etwas verschüttet zu haben. „In dieser Stadt stirbst du nicht nochmal“ Ein Jonny-Gossamer-Thriller
Harry Lockhart (ROBERT DOWNEY JR.) ist im Grunde ein anständiger Typ. Gut, er ist ein Kleinganove, der mit einem Cocktail aus zerzaustem Charme und schlitzohrigem Optimismus durchs Leben schliddert, aber im Grunde will er sauber bleiben. Er weiß nur nicht recht, wie. Doch eines Tages hat Harrys ewige Pechsträhne ein Ende. Gerade macht er mit seinem Partner nach Ladenschluss Weihnachts-„Einkäufe“ in einem New Yorker Spielwarengeschäft, als die beiden von der Alarmanlage unterbrochen werden. (Stimmt, das sieht böse aus, aber lesen Sie weiter). Auf seiner hektischen Flucht vor den Cops stolpert Harry zufällig in den Casting-Termin für einen Hollywood-Krimi, und ehe er sich’s versieht, sitzt er schon im Flugzeug nach Los Angeles, um Probeaufnahmen zu machen. Dort landet Harry im Haifischteich der Huren, Gauner, Loser und ewigen Träumer. Als Vorbereitung auf die Testaufnahmen soll er beim ruppigen Privatschnüffler Perry van Shrike (VAL KILMER), dem „schwulen Perry“, in die Lehre gehen. Der schwule Perry ist skrupellos, gnadenlos tough und – Sie haben’s schon erraten – schwul. Er bringt wenig Geduld für Harry auf, der sein Schauspieltalent ausprobiert, indem er sich als Detective ausgibt. Man muss es also als schicksalhafte Fügung bezeichnen, als der Dieb-derein- Schauspieler-werden-will-und-sich-als-Detective-ausgibt Harmony Faith Lane (MICHELLE MONAGHAN) über den Weg läuft – sie will Schauspielerin werden und braucht seine Hilfe. Harmonys großes Vorbild ist der hartgesottene Privatschnüffler Jonny Gossamer, fiktiver Held einer Groschenromanserie – seinetwegen ist sie nach Hollywood gekommen, um ihren Traum zu verwirklichen… Doch inzwischen sind ein paar Jahre vergangen, sie ist immer wieder abgelehnt worden und muss sich endlich der unangenehmen Wahrheit stellen, dass sie hier keine Zukunft mehr hat. Als Harmonys Schwester unter seltsamen Umständen Selbstmord begeht, ergeben sich Verbindungen zu einem scheinbar völlig anderen Fall, in dem Harry und der schwule Perry ermitteln, und plötzlich haben sie es mit einem echten Mordfall zu tun. Leichen wollen nicht verschwinden und tauchen unerwartet wieder auf… lange verdrängte Familiengeheimnisse eskalieren in chaotischen Konsequenzen… und Harrys Freikarte nach L.A. befördert ihn schier unausweichlich auf eine Einbahnstraße ins Leichenschauhaus. Falls Harry am Leben bleiben und sich als jener Held beweisen will, von dem Harmony träumt, ist er bei der Lösung des Falls auf die Hilfe des schwulen Perry angewiesen. Er muss Jonny Gossamers beinharte Großspurigkeit vortäuschen. Und eine kleine Prise Glück – oder besser Schicksal? – wäre auch nicht verkehrt.
| Titel | Kiss Kiss Bang Bang |
| Originaltitel | Kiss Kiss Bang Bang |
| Genre | Komödie, Krimi, Thriller |
| Produktionsland | USA |
| Produktionsjahr | 2005 |
| Kinostart-Datum | 20.10.2005 |
| FSK | Freigegeben ab 12 Jahren |
| Regie | Shane Black |
| Darsteller | Dash Mihok, Tanja Reichert, Robert Downey Jr., Val Kilmer, Harrison Young, Nancy Fish » mehr
Larry Miller, Evan Parke, Michelle Monaghan, Vincent Laresca, Shannyn Sossamon, Vladimir Rajcic, Mary Castro, Kathy Lamkin, Joel Michaely, Ali Hillis, Jake McKinnon, Corbin Bernsen, Rockmond Dunbar, Angela Lindvall, Indio Falconer Downey, Ariel Winter, Duane Carnahan, Josh Richman, Martha Hackett, Bill McAdams Jr., Stephanie Pearson, Christopher Gilman, Brendan Fehily, David Newsom, Judie Aronson, Wiley M. Pickett, Joe Keyes, Bobby Tuttle, Jake Eberle, Saida Rodriguez-Pagan, Lela Edgar, Daniel Browning Smith, Stevie, Teresa Herrera, Brian Simpson, Cole McKay, Ben Bray, Richard Alan Brown, Justin A. Davis, Deanna Dozier, Mark Newsom, Jaelin Palmer, Tom Willett |
| Produzent(en) | Susan Levin, Carrie Morrow, Steve Richards, Joel Silver |
| Website | Kiss Kiss Bang Bang Website |
| Verleih | Warner Bros. Pictures Germany |
| Buch/Drehbuch | Brett Halliday, Shane Black |
| Casting | Mary Gail Artz, Barbara Cohen |
| Kamera | Michael Barrett |
| Kostüm | Christopher J. Kristoff |
| Maske | Scott H. Eddo, Sean Flanigan, Jake Garber, Lee Joyner |
| Musik | John Ottman |
| Produktionsmanager | Carrie Morrow |
| Schnitt | Jim Page |
| Spezialeffekte | Tom Seymour, Sandra Stewart, J.D. Streett |
| Stunts | Rick Avery, Ted Barba, Ivan Bates, Robin Lynn Bonaccorsi, Chuck Borden, Brandy Bourdeaux, Kurt Bryant, Joe Bucaro, Annie Chasse, Brian Christensen, Edward Conna, Azalea Davila, Thomas Dewier, Deanna Dozier, Randy Hall, Tom Harper, Michael Haynes, Nicola C. Hindshaw, Al Jones, Brett A. Jones, Irving E. Lewis, Frank Lloyd, Ray Lykins, Brian Machleit, Carl Milinac, Michael Owen, Denney Pierce, J.P. Ruggerio, Michael J. Sarna, Patrick J. Statham, Timmothy Walkey, Garrett Warren, Michael Groneman, Ray Lykins, Brian Simpson |
| Szenenbild | Aaron Osborne |
| Ton | Richard Adrian, Christopher Alba, Gregg Barbanell, Michael C. Casper, Ezra Dweck, Paul Hackner, Eddie Kim, Mark Larry, Daniel J. Leahy, James Morioka, Jason Piatt, Casey Stone, Ken Strain, Stephen Tibbo, Von Varga |
| Visual effects | Adam Avery, Stephen Bender, Josh Kent, Damon Milman, Thomas Nittmann, Greg Strause, Edson Williams, Martin Wiseman |
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